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Spekulationen über die Hintergründe der Schrempp-Entlassung

Kritische Aktionäre

Die Kritischen Aktionäre DaimerChrysler (KADC) halten die Entscheidung des DaimlerChrysler-Aufsichtsrates, sich von seinem langjährigen Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp zu trennen, für seit langem überfällig. Unter anderem aufgrund der Beteiligung an der Rüstungsproduktion innerhalb des europäischen Luft-und Raumfahrt-Konsortiums EADS hatten die Kritischen Aktionäre auf den letzten Aktionärsversammlung jeweils gegen die Entlastung Schrempps gestimmt.

Die Kritischen Aktionäre DaimlerChrysler (KADC) sehen die Gründe in der Tatsache, dass Schrempp der größte Kapital- und Arbeitsvernichter sei, den Daimler je hatte, sagt Sprecher Paul Russmann und fügt hinzu: "Der Börsenwert wurde halbiert, der Aktienkurs sank von 1999 bis 2004 auf ein Drittel und 80.000 Arbeitsplätze wurden vernichtet“.

Schrempp-Biograph und Sprecher des Dachverbandes "Kritische Aktionäre" Jürgen Grässlin fragt weiterhin, ob die Vorkommnisse der sog. "Vertriebsaffäre" mit der Trennung von Schrempp zu tun haben könnten. Nach einem Bericht des Manager Magazins ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart inzwischen gegen 17 Beschuldigte wegen Untreue und Bestechlichkeit im Vertriebsnetz von DaimlerChrysler. Bei den Beschuldigten handelt es sich um aktive und ehemalige Mitarbeiter des Automobilkonzerns, aber auch um Personen außerhalb des Konzerns. Die Innenrevision von DaimlerChrysler selbst hat eigene Ermittlungen angestellt, die am 4. Juli mit einem internen Bericht abgeschlossen wurden.

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