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Vattenfall schreibt dank deutscher Strompreise Rekordgewinne

Umweltfeindlich

Die hohen Strompreise in Deutschland haben dem staatlichen schwedischen Energieversorger Vattenfall im zweiten Quartal 2005 einen Rekordgewinn beschert. Der Betreibsgewinn stieg im zweiten Quartal 2005 um 23 Prozent auf 4,63 Milliarden Schwedische Kronen (491 Millionen Euro). Das teilte Vattenfall am Donnerstag in Stockholm mit.

Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 29,29 Milliarden Kronen zu. Der Geschäftsverlauf habe im Quartal ganz wesentlich von den deutschen Strompreisen profitiert, hieß es.

Der nach eigenen Angaben fünftgrößte europäische Versorger Vattenfall verfolgt seit Jahren eine europäische Wachstumsstrategie. Eines seiner wichtigsten Standbeine ist dabei die deutsche Tochter Vattenfall Europe, die die Schweden aus mehreren deutschen Regionalversorgern und Braunkohleunternehmen zusammengekauft hatten.

Umweltschützer werfen Vattenfall eine klimafeindliche und naturzerstörerische Politik vor. In Deutschland setzt der Konzern stark auf die klimaschädliche Kohle als Energieträger. Um die Orte Horno und Lacoma liefert sich der Energiekonzern seit Jahren Auseinandersetzungen mit Umwelt- und Naturschützern. Die Lacomaer Teichlandschaft bietet seltenen Tierarten einen Lebensraum, soll aber für den Braunkohletagebau Cottbus-Nord zerstört werden.

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