Klimawandel
Temperaturanstieg in europäischen Hauptstädten
Die spanische Hauptstadt Madrid hat nach Angaben des WWF mit einem Plus von 2,2 Grad einen besonders starken Anstieg verzeichnet. Kopenhagen und Dublin seien hingegen von so deutlichen Temperaturerhöhungen verschont geblieben. Hier seien die Temperaturen im Schnitt nur um 0,2 beziehungsweise 0,7 Grad Celsius gestiegen.
"Steigende Temperaturen bedeuten, dass sich der so genannte Traumsommer zum Alptraum entwickelt", meint Regine Günther von der Umweltschutzorganisation. Gerade ältere Menschen litten unter der Hitze. In den letzten Jahren sei es unter ihnen beispielsweise in Frankreich, aber auch in Deutschland aufgrund von Hitzewellen zu einer erhöhten Sterberate gekommen.
Der WWF forderte, dass der Stromwirtschaft strengere Auflagen gemacht werden, wenn im Sommer 2006 bestimmt wird, wieviel Kohlendioxid-Emmissionen sie verursachen darf. Dabei sei Strom der in Kohlekraftwerken gewonnen werde besonders schädlich für die Umwelt. Gaskraftwerke würden beispielsweise nur ein Drittel an Kohlendioxid pro Kilowattstunde produzieren, wobei der WWF sich nicht zur Knappheit von Erdgas äußert.
Das "Clean Coal"-Konzept, mit der die Hoffnung auf Kohlendioxid-neutrale Kohlekraftwerke verbunden ist, sei von einer Realisierung weit entfernt. Daher könne man eine Klimaschutz-Politik nicht auf diese Technologie stützen.
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Am 11. Aug. 2005 unter:
arbeitStichworte:
« Landschaftspfleger plädieren für einheimische Agrarprodukte
Kritik an geplantem Braunkohlekraftwerk des Energieriesen RWE »

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