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Ärzte von Unikliniken setzen Streikaktionen fort

Gegen unbezahlte Überstunden

Mit mehreren Protestaktionen haben die Ärzte der baden-württembergischen und hessischen Universitätskliniken am Dienstag ihre Streikwoche fortgesetzt. In Wiesbaden gingen nach Polizeiangaben rund 600 Mediziner auf die Straße, um ihrem Ärger über zu wenig Geld und verschlechterte Arbeitsbedingungen Luft zu machen. In Tübingen und Heidelberg beteiligten sich dem Marburger Bund zufolge jeweils rund 250 Ärzte an Demonstrationen. Bei einem weiteren Protestmarsch in Ulm wurden etwa 200 Teilnehmer gezählt.

An der Demonstration in Wiesbaden nahmen Ärzte aus allen drei hessischen Uniklinikstandorten - Frankfurt, Marburg und Gießen - teil. Mit einem Dutzend Reisebussen waren sie am Vormittag in die Landeshauptstadt gefahren. Sie zogen durch die Innenstadt bis zur Staatskanzlei, wo eine Abschlusskundgebung stattfand.

Die Hochschulärzte in beiden Bundesländern wollen noch bis Freitag für bessere Arbeitsbedingungen streiken. Sie wenden sich vor allem gegen Arbeitszeitverlängerungen, unbezahlte Überstunden, die Kürzung des Weihnachtsgeldes und die Streichung des Urlaubsgeldes. Am Mittwoch ist unter anderem eine "öffentliche Sprechstunde" in der Heidelberger Innenstadt vorgesehen, bei der die Ärzte die Bürger über ihre Situation informieren wollen. Am Freitag soll es eine große nationale Abschlusskundgebung in Berlin geben.

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