UNEP
Töpfer fordert weltweit mehr Investitionen für sauberes Trinkwasser
Bisher habe man zu wenig in das Recycling, in die Wiederaufbereitung von Wasser investiert, so Töpfer. "Wir haben keine zehn Prozent des Wassers, die über Kläranlagen wieder zur Verfügung gestellt werden können. Wenn man Wasser nur ein Mal nutzt, dann kommt es zu einer Mengenkrise, die es gar nicht geben müsste, wenn man eine solche Wiedernutzung durchführen würde", meint der UNEP-Direktor. Über 70 Prozent des verfügbaren Wassers gingen in die Landwirtschaft.
Töpfer bezeichnete Investitionen in Wasser als "hochrentable Investitionen". Denn damit investiere man auch in Sanitärmaßnahmen. Es gebe ja auch Menschen, die keinen Zugang zu Sanitäreinrichtungen hätten. "Das ist gerade auch für die Würde der Frau wichtig, für die Gesundheit der Menschen, besonders der Kinder." Insgesamt sei es eine Herausforderung in der Zusammenarbeit nicht nur von Nord-Süd, sondern auch in den Ländern selbst."
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