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NPD-Vorsitzender zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Wegen Volksverhetzung

Das Landgericht Stralsund hat den Vorsitzenden der rechtsextremistischen NPD, Udo Voigt, am Donnerstag in einem Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Vom Vorwurf der Aufforderung zu einer Straftat wurde der 53-jährige ehemalige Bundeswehroffizier jedoch freigesprochen. Voigt soll laut Staatsanwaltschaft im Wahlkampf 1998 in Greifswald jugendliche Zuhörer zum bewaffneten Kampf aufgefordert haben.

Das sei ein "politisches Urteil", sagte Voigt und kündigte Revision vor dem Oberlandesgericht Rostock an. Er war 2002 vom Amtsgericht Greifswald mangels Beweisen freigesprochen worden. Ein vor zwei Jahren begonnenes Berufungsverfahren wurde nicht zu Ende geführt. Das Gericht konnte damals wichtige Zeugen innerhalb der vorgeschriebenen Zehn-Tages-Frist nicht vorladen. Im jetzigen Berufungsverfahren wurden keine Zeugen gehört.

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