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Hessischer SPD-Ortsverein probt Aufstand gegen Schröder

Kanzler für Politikwechsel

Alles ist so schön geplant für den SPD-Sonderparteitag am kommenden Mittwoch in Berlin. Klatschende Genossen, die ihrem Kanzler mit lauten "Gerhard-Gerhard-Rufen" die Initialzündigung für den Wahlkampf-Endspurt geben. Nur ein Ortsverein aus dem Wiesbadener Rheingauviertel-Hollerborn probt den Aufstand. In einem Antrag fordert der 200 Mitglieder große Ortsverein aus Hessen, die SPD möge einen Kanzlerkandidaten aufstellen, "der für einen Politikwechsel steht".

Vor allem müsse dieser neue SPD-Kanzler die "Hartz"-Reformen von Vorgänger Gerhard Schröder in Teilen zurücknehmen, Vermögens- und Erbschaftssteuer einführen, und Mindestlöhne garantieren.

Die Erfolgschancen des Antrags werden als gering eingeschätzt. Die Antragskommission empfielt den Delegierten, den Vorschlag geflissentlich zu ignorieren, "weil wir den amtierenden Bundeskanzler bei seiner Wiederwahl unterstützen".

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