Staatssicherheit

DDR-Hinrichtungsstätte in Leipzig soll Museum werden

Die ehemalige DDR-Hinrichtungsstätte in Leipzig soll in den nächsten fünf Jahren ein Museum werden. Die Planung seien schon sehr weit, sagte Tobias Hollitzer vom Bürgerkomitee Leipzig für die Auflösung der ehemaligen Staatssicherheit am Montag in Leipzig. In der Leipziger Hinrichtungsstätte seien insgesamt 62 Menschen getötet worden. Letztes Opfer war nach Stand der bisherigen Forschung Werner Teske, der am 26. Juni 1981 starb. Ein zentrales Register über die Hinrichtungen habe es nie gegeben, erklärt Hollitzer. Deshalb sei die Forschung zu dem Thema sehr schwierig.

Bis 1981 wurde nach Darstellung des Bürgerkomitees in der DDR die Todesstrafe vollstreckt, zunächst in Dresden und ab 1960 in Leipzig in der Alfred-Kästner-Straße. Die Hinrichtungen seien bis 1968 mit dem Fallbeil, danach durch Genickschuss vollzogen worden.

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