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Seehofer übt scharfe Kritik an Pharmaindustrie wegen "Hochpreispolitik"

Wahlkampf

Der Politiker und Sozialverbandsfunktionär Horst Seehofer fordert einen "höheren Solidarbeitrag" der Pharmaindustrie zur Konsolidierung des Gesundheitswesen. Während Patienten erhöhte Arzneimittelzuzahlungen und Selbstbeteiligungen in Höhe von drei Milliarden Euro leisteten, konterkariere die Pharmaindustrie diesen Solidarbeitrag der Patienten durch eine Hochpreispolitik, die allein der Gewinnmaximierung diene, sagte der bayerische Landesvorsitzende des Sozialverbands VdK .

Die Entlastung der gesetzlichen Krankenversicherung durch die von den Patienten geleisteten drei Milliarden Euro an Zuzahlungen werde aufgezehrt durch die steigenden Arzneimittelausgaben, meint Seehofer.

Er zeigte sich besorgt über diese Kostenexplosion. Die gesetzlichen Krankenkassen hätten in der ersten Jahreshälfte 20 Prozent mehr für Arzneimittel ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben seien mit 11,1 Milliarden Euro zum wiederholten Mal höher als die Kosten für die ärztliche Behandlung. Das sei weltweit einmalig.

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