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Wirtschaftsverbände bei Modell zur Unternehmenssteuerreform uneins

Niedrigere Steuern als für Arbeitseinkünfte

Die acht Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sind sich nicht einig, welches Modell zur Senkung der Unternehmenssteuern sie bevorzugen sollen. Ein Treffen ihrer Steuerfachleute blieb am Donnerstag ohne Ergebnis, wie das "Handelsblatt" aus Teilnehmerkreisen erfuhr. Ihre Steuerexperten diskutierten über das Modell der "Stiftung Marktwirtschaft", die eine einheitliche Unternehmenssteuer für alle Firmen plant, und das Konzept einer "dualen Einkommenssteuer" einer Wissenschaftlergruppe um das Sachverständigenratsmitglied Wolfgang Wiegard. Dessen Vorschlag nach sollen alle Kapitalerträge niedriger besteuert werden als Arbeitseinkünfte.

Einig sind sich die Verbände dem Bericht nach darin, dass sie für eine Abgeltungssteuer sind. Die einheitliche Pauschalsteuer auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne würde - einen niedrigen Satz vorausgesetzt - nach Darstellung der Verbände die Kapitalflucht stoppen.

Zu den Spitzenverbänden zählen der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).

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