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Atomkritiker vermuten technische Probleme bei Atomkraftwerks-Ausbau

Gundremmingen

Das FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager am Atomkraftwerk Gundremmingen vermutet technische Schwierigkeiten als Hintergrund dafür, dass das Atomkraftwerk seine Leistung bislang nicht erhöht hat. Vor genau sechs Jahren, am 14. September 1999, beantragten die Energieriesen RWE und E.ON, dass ihr gemeinsames Atomkraftwerk um 212 Megawatt ausgebaut werden soll. Damals habe es von den Sprechern des Atomkraftwerks geheißen, das sei heute ein technisch einfaches Verfahren. Mit vorbereitenden Arbeiten würde man gleich anfangen und in etwa eineinhalb Jahren rechne man mit der Genehmigung. Die deutliche Leistungserhöhung in Gundremmingen ist bis heute offenbar ausgeblieben.

Raimund Kamm vom Forum wies darauf hin, "dass dies der größte Ausbau der Kernkraft in Deutschland seit 1989 sei" - sofern er denn noch stattfindet. Hiermit würden "die Sicherheitsreserven" der beiden Reaktoren in Gundremmingen kleiner, so Kamm.

"Auch auf unser Drängen hin, hat 1999 dann die Bundesregierung die für das Genehmigungsverfahren zuständige Bayerische Staatsregierung aufgefordert, alle Unterlagen in Berlin vorzulegen." Offenbar seien immer mehr technische Schwierigkeiten aufgetacht. Der Genehmigungsantrag sei durch einen neuen ersetzt worden. Bis heute sei nichts entschieden worden und die Öffentlichkeit "entgegen der damaligen Versprechen nicht umfassend informiert" worden.

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