El Tawhid

Bundesanwaltschaft fordert in Terrorprozess langjährige Haftstrafen

Im Prozess um geplante Terroranschläge auf jüdische Einrichtungen in Düsseldorf und Berlin fordert die Bundesanwaltschaft langjährige Haftstrafen. Vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht beantragten am Donnerstag Vertreter des Generalbundesanwalts für drei Palästineser Haftstrafen zwischen sieben und acht Jahren. Ihnen wird eine Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt. Ein Algerier soll unter Berücksichtigung früherer Verurteilungen eine Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren erhalten.

Die Angeklagten sollen der deutschen Zelle der Terrorgruppe El Tawhid angehören. El Tawhid wird von der Bundesanwaltschaft als Splittergruppe der Terrororganisation Al-Qaida von Osama Bin Laden eingeschätzt.

Das Strafverfahren soll nach Angaben eines Gerichtssprechers am Mittwoch mit dem Plädoyer der Verteidigung fortgesetzt werden. Das Urteil soll im Oktober verkündet werden.

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