Von Werk- und Parkbänken
CDU-Arbeitnehmerflügel will mehr soziale Wärme "vermitteln"
Die CDA hätte in vorderster Front in das Schattenkabinett eingebunden werden müssen. Zudem sei das Wahlprogramm der Union nicht klar genug vermittelbar gewesen. "Wir brauchen einfache, präzise Botschaften", sagte Bensch. Persönliche Schuldzuweisungen werde es auf der CDA-Sitzung nicht geben.
Der CDA-Vorsitzende von Niedersachsen, Max Matthiesen, sagte der Zeitung, die Union müsse deutlich machen "dass es dem Normalverdiener nicht ans Leder geht". "Von Reformen müssen alle etwas haben, Wirtschaft und Arbeitnehmer", sagte Matthiesen.
Ulrich Schacht, CDA-Chef im Saarland, betonte: "Wir haben die Wahl an den Werkbänken und auf den Parkbänken verloren." Weder Arbeitnehmer noch Rentner hätten die Union in ausreichendem Maße gewählt. Wahlen müssten in der Mehrheit der Bevölkerung gewonnen werden, allein die Mobilisierung des Mittelstand sei nicht ausreichend.
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