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Volkssolidarität betont Wissen, Lebenserfahrung und Kompetenz älterer Menschen

Altersdiskriminierung

"Das Wissen, die Lebenserfahrung und die Kompetenz älterer Menschen für die soziale und kulturelle Entwicklung der Gesellschaft richtig zu nutzen, liegt im Interesse der Älteren selbst, ebenso wie im Interesse der jüngeren Generationen", meint Prof. Gunnar Winkler, Präsident der Volkssolidarität. Anlässlich des "Internationalen Tages der älteren Menschen" wies er sowohl auf eine zunehmende Agilität der Senioren als auch auf eine mangelhafte Pflege älterer Menschen.

Das Engagement vieler über 80-Jähriger zeige, dass der vierte Lebensabschnitt keineswegs nur durch Krankheit und Pflegebedürftigkeit geprägt sei. Allein in seinem Verband seien 33.000 Menschen ehrenamtlich engagiert, wovon die meisten Rentner seien. So trügen ältere Menschen selbst dazu bei, das herkömmliche Bild des Alterns zu korrigieren.

Auch jüngere Menschen könnten von der Lebenserfahrung der Senioren viel lernen. Diese müssten "den dynamischen Alten" aber auch sinnvolle Tätigkeiten anbieten und von Formen der Altersdiskriminierung Abstand nehmen. So werde auch die Generation 50plus auf dem Arbeitsmarkt zunehmend ausgegrenzt und zum alten Eisen gestempelt.

Arbeitslosigkeit und real sinkende Renten gefährden nach Auffassung des Verbandes die familiären Netzwerke. Daher sei die Politik gut beraten, "auf weitere Belastungen der Älteren zu verzichten."

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