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Akademie der Wissenschaften fordert mehr Gentechnik in der Landwirtschaft

"Anschluss verlieren"

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) fordert eine stärkere Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Landwirtschaft. Die grüne Gentechnik sei wirtschaftlicher und ökologischer als der konventionelle Anbau, heißt es in einem Bericht, den die Akademie am Mittwoch in Berlin vorstellte.

Durch gentechnisch veränderte Pflanzen könnten einerseits umweltbelastende Pestizide eingespart werden, behauptet die Akademie. Andererseits könnten Lebensmittel so verändert werden, dass sie für die Verbraucher einen gesundheitlichen Nutzen brächten. Die Wissenschaftler warnten davor, Deutschland könnte schon bald den Anschluss an die USA und einige Schwellenländer verlieren, wo gentechnisch veränderte Pflanzen bereits eine viel größere Bedeutung in der Landwirtschaft hätten.

Auch in der Medizin befürwortet die Akademie eine stärkere Nutzung der Gentechnik. Vor allem genetische Screening-Programme könnten genutzt werden, um Krankheiten schon vor ihrem Ausbruch zu diagnostizieren und Heilungschancen zu verbessern. Gentests als Vorraussetzung etwa für einen Versicherungsabschluss lehnt das Expertengremium aber ab.

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