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Müntefering, Steinmeier, Zypries, Wieczorek-Zeul, Steinbrück, Gabriel, Tiefensee

SPD-Minister

Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat sich bereit erklärt, als Vizekanzler in eine große Koalition einzutreten. Müntefering soll im Kabinett einer CDU-Kanzlerin Angela Merkel Arbeit und Sozialminister werden. Die SPD legte am Donnerstag auch ihre sieben weiteren Ministerposten für eine große Koalition fest. Neuer Fraktionschef der Sozialdemokraten soll Verteidigungsminister Peter Struck werden.

Das SPD-Präsidium stimmte der Ministerliste am Donnerstag bei zwei Enthaltungen zu. Wie Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bestätigte, soll der frühere nordrhein-westfälische Ministerpräsident Peer Steinbrück Finanzminister werden. Das Außenamt geht an den bisherigen Kanzleramtsminister Frank-Walter Steinmeier.

Das Verkehrs- und Bauministerium mit zusätzlicher Zuständigkeit für den Aufbau Ost soll vom jetzigen Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee geführt werden. Umweltminister soll der frühere niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel werden. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, Justizministerin Brigitte Zypries und Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul behalten ihre Ämter.

Die SPD-Bundestagsfraktion solle Struck anführen, bestätigte der frühere nordrhein-westfälische SPD-Chef Harald Schartau. Struck hatte den Posten bereits von 1998 bis 2002 inne.

Die SPD-Fraktion kam am Nachmittag in Berlin zusammen, um über die Riege der SPD-Minister zu beraten.

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