Gustav-Heinemann-Friedenspreis
Kinderbuch über NS-Massenmord an Behinderten ausgezeichnet
Die 1945 in Brilon geborenen Autorin erzählt in dem Buch die Geschichte ihres Onkels. Der Protagonist Anton ist zwar mathematisch und künstlerisch begabt, hat aber wegen eines Unfalls mit verschiedenen Behinderungen zu kämpfen. Von Mitschülern wie auch Lehrern wird er zunehmend schikaniert. Schließlich entscheiden sich die Eltern, den Jungen vor der immer größer werdenden Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime in Sicherheit zu bringen, indem sie ihn verstecken.
Der in Erinnerung an das friedenspolitische und friedenspädagogische Engagement des Bundespräsidenten Gustav Heinemann (1969-74) gestiftete Preis wird seit 1983 von der nordrhein-westfälischen Landesregierung verliehen.
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Am 18. Okt. 2005 unter:
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« Streit um Braunkohletagebau in Brandenburg
Hühnersuppen und Gelatine »
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