Rente mit 67
Union und SPD angeblich einig über längere Lebensarbeitszeit
Im Raum stehe der Vorschlag, die Altersgrenze ab 2011 über 24 Jahre hinweg jedes Jahr um einen Monat anzuheben, schreibt das Blatt. Eine Rente ohne Abschläge könnten Arbeitnehmer im Jahr 2035 dann erst mit 67 beantragen.
Darüber hinaus hätten sich Union und SPD darauf verständigt, die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Vor allem die SPD dringe darauf, vor weiteren Einschnitten erst das effektive Renteneintrittsalter zu erhöhen. Die Union bestehe dagegen auf einer Klausel, mit der Arbeitnehmer mit vielen Berufsjahren ohne Einbußen auch früher in Rente gehen können. Versicherte, die mindestens 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, sollten sich ohne Abschläge zur Ruhe setzen können. Allerdings dürfe diese Ausstiegsklausel die Rentenversicherer nicht zusätzlich belasten.
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