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Union und SPD angeblich einig über längere Lebensarbeitszeit

Rente mit 67

Union und SPD haben sich angeblich auf erste Punkte "zur Sanierung der Rentenversicherung" verständigt. Obwohl Millionen von Arbeitsplätzen fehlen, seien sich beide Seiten einig, dass Arbeitnehmer künftig "aus demografischen und finanziellen Gründen" länger arbeiten sollten, berichtete die "Financial Times Deutschland". Auch über die Rente mit 67 sei gesprochen worden. Ziel sei es, den Rentenbeitrag bis 2020 nicht über 20 Prozent steigen zu lassen.

Im Raum stehe der Vorschlag, die Altersgrenze ab 2011 über 24 Jahre hinweg jedes Jahr um einen Monat anzuheben, schreibt das Blatt. Eine Rente ohne Abschläge könnten Arbeitnehmer im Jahr 2035 dann erst mit 67 beantragen.

Darüber hinaus hätten sich Union und SPD darauf verständigt, die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer zu verbessern. Vor allem die SPD dringe darauf, vor weiteren Einschnitten erst das effektive Renteneintrittsalter zu erhöhen. Die Union bestehe dagegen auf einer Klausel, mit der Arbeitnehmer mit vielen Berufsjahren ohne Einbußen auch früher in Rente gehen können. Versicherte, die mindestens 45 Jahre lang Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt haben, sollten sich ohne Abschläge zur Ruhe setzen können. Allerdings dürfe diese Ausstiegsklausel die Rentenversicherer nicht zusätzlich belasten.

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