Explosionen in Hotels

Terror-Anschläge in Jordanien

Bei mehreren Explosionen in Hotels von Amman wurden am Mittwochabend nach Medienberichten etwa 60 Menschen getötet und über 100 verletzt. Wie das Auswärtige Amt am Donnerstag mitteilte, gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Deutsche unter den Todesopfern sind. Vier deutsche Touristen seien bei den Anschlägen allerdings leicht verletzt worden, sagte ein Sprecher. Die Bundesregierung hat die Terroranschläge in der jordanischen Hauptstadt Amman auf das Schärfste verurteilt.

Bundeskanzler Gerhard Schröder sandte dem jordanischen König Abdullah II. am Donnerstag ein Beileidsschreiben und erklärte, Deutschland stehe in diesen tragischen Stunden an der Seite Jordaniens. Schröder schrieb: Diese "barbarischen Akte" seien eine Mahnung, in den "Anstrengungen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus nicht nachzulassen".

Außenminister Joseph Fischer sagte, diese "Akte terroristischer Gewalt" seien durch nichts zu rechtfertigen. Die Hintergründe der Anschläge müssten aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die jordanische Regierung könne sich auf die Solidarität der Bundesregierung verlassen. "Wir werden in unserem gemeinsamen entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus nicht nachlassen", so Fischer.

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