Geheimdienst
BND spähte Journalisten angeblich mindestens bis Ende der 90er Jahre aus
Nach seinem Eindruck habe die Sicherheitsabteilung des Dienstes diese Überwachungen zum überwiegenden Teil in Eigenregie durchgeführt. "Das kostete ein Heidengeld, was vom Chef bestätigt werden musste", sagte er. Daher sei es auch "lächerlich", wenn der frühere BND-Direktor Volker Foertsch in der Wochenzeitung heute behaupte, er habe keine Ahnung von den Observationen gehabt. Foertsch war von 1994 bis 1998 Chef der BND-Sicherheitsabteilung.
Wie das Blatt weiter schreibt, habe der Ex-Beamte auch die Existenz von Akten über Journalisten im BND bestätigt. Dazu gehörten auch so genannte V-Vorgänge, die zusätzlich mit Nummern versehen gewesen seien. Dabei habe es sich um operative Verbindungen des Dienstes gehandelt - Journalisten, die Geld erhalten hätten oder die man auf Kosten des Dienstes zu "Informationsgesprächen" eingeladen habe.
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Am 21. Nov. 2005 unter:
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