Welt-Aids-Tag

Bundeszentrale kritisiert Mittelkürzung für Aids-Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beklagt die anhaltenden Kürzungen öffentlicher Gelder für die Aids-Prävention. Die dramatisch gestiegenen HIV-Infektionen in Deutschland machten deutlich, dass "mehr Mittel" benötigt würden, sagte Bundeszentralen-Direktorin Elisabeth Pott am Donnerstag, dem Welt-Aids-Tag, im Deutschlandfunk. Die finanziellen Mittel ihrer Institution seien aber im Laufe der Jahre von umgerechnet gut 25 Millionen Euro auf gegenwärtig rund neun Millionen Euro zusammengestrichen worden.

In vielen Aids-Beratungsstellen seien immer mehr Mitarbeiter entlassen worden. Deshalb könne man insbesondere die von der Immunschwächekrankheit betroffenen Risikogruppen nicht mehr vollständig erreichen, kritisierte Pott.

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