Klimaschutz
Umweltorganisation sieht nach UN-Gipfel Perspektiven für den Klimaschutz
"Hiermit wurde das notwendige Signal an Öffentlichkeit, Politik, Unternehmen und Finanzmarkt gesendet, dass der internationale Klimaschutz nach 2012 weitergeht", kommentiert Bals.
Die Kyoto-Staaten würden im kommenden Jahr mit den Verhandlungen für weitere Reduktionsverpflichtungen nach 2012 beginnen. Auch die Schwellenländer hätten sich bereit erklärt, zwar nicht über absolute Grenzen, aber durchaus über Rahmensetzungen und Anreizstrukturen sowie Politiken zu verhandeln. Angesichts des enormen und heftigen "Störfeuers", das insbesondere die Regierung der USA, aber auch Russlands an den Tag gelegt hätten, habe die Konferenz deutlich mehr erreicht, als die meisten Beobachter erwartet hatten, meint der Verband.
Auf vielen "Side Events" habe die Konferenz allerdings auch verdeutlicht, dass der Handlungsdruck angesichts der bereits sichtbaren oder sich abzeichnenden Konsequenzen immer größer werde. So sei eine Studie präsentiert worden, wonach bei einer zu erwartenden Entwicklung der Emissionen nach dem derzeitigen Trend die 70prozentige Wahrscheinlichkeit bestehe, dass der für Europa so wichtige Golfstrom bis 2200 abreiße.
Der Erfolg dieser Konferenz könne dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass weltweit viel zu wenig politischer Wille da sei, während die Klimaschäden rapide zunähmen. Schnell sei der Klimawandel, langsam die Politik".
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Am 12. Dez. 2005 unter:
politikStichworte:
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