Erklärungsnot
Vorwürfe gegen Ex-Außenminister Fischer in Geheimdienst-Affäre
Pinar hatte sich dem Bericht zufolge mehrmals an das Auswärtige Amt gewandt, zuletzt am 29. März. Am 12. April antwortete das Ministerium mit den Worten: "Bundesminister Fischer hat mich gebeten, Ihnen zu antworten". Dem Auswärtigen Amt "liegen keine neuen Erkenntnisse zur gegenwärtigen Situation des Herrn Zammar vor", hieß es. Die deutsche Botschaft in Damaskus habe sich seit Frühsommer 2002 wiederholt bei der syrischen Regierung "um Auskunft zum Aufenthalt und zur rechtlichen Situation und um konsularischen Zugang zu diesem deutschen Staatsangehörigen bemüht".
Am vergangenen Mittwoch hatte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Parlament allerdings bestätigt, dass Zammar im Syrien von Beamten des Bundeskriminalamts vernommen worden war. Das war im Herbst 2002, also nachdem die deutsche Botschaft in Damaskus damit begonnen hatte, wegen Zammar bei der syrischen Regierung anzufragen. Rechtsanwältin Pinar sagte der "Süddeutschen Zeitung", sie könne sich nicht vorstellen, dass deutsche Sicherheitsbehörden einen Deutschen im Ausland vernehmen, ohne dass das Außenministerium davon wisse.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes ließ am Freitag offen, ob die Angehörigen über das Verhör Zammars informiert worden sind. Er konnte auch nicht beantworten, wann das Ministerium oder der damalige Minister Fischer von dem Verhör erfahren haben und ob dies Einfluss auf die konsularischen Bemühungen hatte.
Vize-Regierungssprecher Thomas Steg sagte, sowohl über die Reisen deutscher Sicherheitsbeamter ins US-Gefangenenlager Guantanamo als auch nach Syrien seien "alle relevanten Stellen der Bundesregierung sowie nachgeordnete Behörden" informiert gewesen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 20. Dez. 2005 unter:
nachrichtenStichworte:
« Deutschland sorgt mit "ordnender Hand" für Bosnien
Bayerischer Verfassungsschutz angeblich in CIA-Affaire verwickelt »

Suchmachinenoptimierung
Wir optimieren Ihre Webseite. Mehr relevante Besucher = Mehr Umsatz. Lesen Sie mehr über unsere Stärken
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Erneuerbare-Energien: Solarprogramm für den Iran
- Globalisierung: Occupy gegen den Kapitalismus
- Wellness: Nordic Walking wird Sie begeistern
- Gewerkschaften verhindern Arbeitskampf
- DIE LINKE: Warum Sahra Wagenknecht die Richtige ist
- ESSO: Milliarden mit schwarzen Gold | Profit um jeden Preis
- SPD und Piratenpartei zum Urheberrecht
- Wellness durch Yoga Übungen
- Depression: Symptome, Test und Hilfe bei Depressionen
- Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York
