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Zahl der ALG-II-Empfänger gestiegen

"Bedarfsgemeinschaften"

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl der Empfänger von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts von Januar bis Juli um 745.000 gestiegen. Wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag in Nürnberg mitteilte, bezogen im Juli insgesamt 3,78 Millionen Bedarfsgemeinschaften Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts, ein Plus von 450.000.

In den Bedarfsgemeinschaften lebten 5,06 Millionen erwerbsfähige und 1,8 Millionen nicht erwerbsfähige Hilfsbedürftige. Die Zahl der Arbeitslosengeld II-Empfänger (ALG II) nahm um 560.000 zu, die der Sozialgeld-Empfänger um 185.000.

Eine Bedarfsgemeinschaft erhielt den Angaben zufolge im Monat durchschnittlich 838 Euro Hilfe einschließlich der Beiträge zur Sozialversicherung. Die Steigerungen bewertet die Bundesagentur als vor allem statistischen Effekt aufgrund langer Bearbeitungszeiten von Anträgen und nicht als echte Erhöhung.

9,2 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter erhielt von Januar bis Juli ALG II. In Ostdeutschland ist der Anteil der ALG-II-Empfänger mit 15,6 Prozent mehr als doppelt so groß wie im Westen mit 7,4 Prozent. Die höchste Quote verzeichnet dabei der Landkreis Uecker-Randow (23,6 Prozent) in Mecklenburg-Vorpommern, den niedrigsten Freising (1,7 Prozent) in Bayern.

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