Weltraumorganisation ESA

Millionenbeträge für Marsflug und Überwachung der Erde

Die Mitgliedsländer der Europäischen Weltraumorganisation ESA wollen den Mars näher erforschen. Der Ministerrat der 17 ESA-Mitglieder entschied während einer zweitägigen Konferenz in Berlin, bis 2011 im Rahmen der Mission "ExoMars" eine Sonde zu seiner Erforschung ins All zu schießen. Deutschland gibt hierfür 86 Millionen Euro aus. Bei GMES, einem Programm zur Überwachung der Erde, übernehme Deutschland mit 62 Millionen Euro (31 Prozent) die finanzielle Führung, teilte die ESA am Dienstag zum Abschluss der Beratungen mit. Fortgeführt werde ferner das Wissenschaftsprogramm, dessen Etat ab 2006 jährlich um 2,5 Prozent wachsen soll. 2,08 Milliarden Euro wollten die ESA-Länder bis 2010 investieren, Deutschland sei mit 460 Millionen Euro beteiligt.

Auch sicherte der Ministerrat die Zukunft der internationalen Raumstation ISS und beschloss die Weiterentwicklung der Trägerrakete Ariane.

Der deutsche Beitrag am ESA-Haushalt beträgt im kommenden Jahr 542 Millionen Euro. Deutschland ist neben Frankreich die größte europäische Raumfahrtnation und trägt 25 Prozent aller Beiträge.

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