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"Gesundheitswirtschaft"

Wachstumskern

"Die Gesundheitswirtschaft ist ein Wachstumskern für Mecklenburg-Vorpommern." Diesen Satz sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag bei der Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock-Warnemünde. "Wir verfolgen mit großem Interesse das Bemühen des Landes und seiner Partner, vorhandene Potenziale weiter zu entwickeln und in der jungen Branche der Gesundheitswirtschaft einzusetzen, um in diesem Wirtschaftssegment führende Positionen in Deutschland zu erringen", führte der Minister weiter aus.

Unter dem Motto "Stärken stärken" behaupte sich Mecklenburg-Vorpommern "auf dem wirtschaftlich hart umkämpften Feld" mit funktionierenden Netzwerken und starken Kooperationspartnern, so Tiefensee.

Neben einer schon traditionellen Stärke im Tourismus verfüge das Land vor allem über eine leistungsfähige medizinische Infrastruktur. Dazu gehörten nicht nur Natur und Umwelt, eine exzellente touristische Infrastruktur und zahlreiche Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen, sondern auch die entsprechenden Hochschuleinrichtungen, sagte der Bundesminister.

Rund 600 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik erörterten auf der Konferenz die Chancen dieses Wirtschaftssektors insbesondere für Ostdeutschland.

Die Branchenkonferenz ist die fünfte Veranstaltung dieser Art in diesem Jahr. Sie wird gemeinsam durch das Land Mecklenburg-Vorpommern und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgerichtet. Auf den bisher im Jahr 2005 durchgeführten Branchenkonferenzen zu den Schwerpunkten Innovation (Berlin), Tourismus (Weimar), Automobilindustrie (Leipzig) sowie Luft- und Raumfahrt (Cottbus) spielten die Fragen der regionalen und sektoralen Schwerpunktsetzungen, der Clusterentwicklung sowie der Förderung von Netzwerken eine wichtige Rolle. Auch die Förderpolitik der Bundesregierung sei mit Blick auf diese Aspekte weiter entwickelt worden.

Seit Januar 2005 gibt es nach Angaben der Bundesregierung das neue Förderangebot "Kooperationsnetzwerke und Clustermanagement" im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Damit können die Kosten eines Clustermanagements in der Anlaufphase mit bis zu 300.000 Euro oder gar 500.000 Euro subventioniert werden. Ziel sei, vorhandene regionale und sektorale Potenziale und die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen sowie wirtschaftsnahen Partnern und Institutionen zu stärken.

Als nächste Branche soll die chemische Industrie im Fokus einer Branchenkonferenz Ost stehen.

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