18. Januar in Berlin

Ärzte kündigen Demo gegen Rationierungen und Leistungskürzungen an

Rund 40 Medizinerverbände rufen am 18. Januar zum "Tag der Ärzte" in Berlin auf. Man wolle gemeinsam gegen Rationierungen und Leistungskürzungen demonstrieren, sagte der Vorsitzende des Ärzte-Verbandes Hartmannbund, Kuno Winn, am Dienstag in Berlin. Geplant sei eine gemeinsame Resolution und eine Abschlusskundgebung vor dem Gesundheitsministerium.

Es sei das erste Mal, das sowohl Klinikärzte als auch niedergelassene Ärzte aller Fachrichtungen als "geschlossene Macht" auftreten "und der Politik zeigen, dass es so nicht weitergeht", sagte Winn. Auch Vertreter von Patientenverbänden und Arzthelferinnen sollen am Tag der Ärzte teilnehmen.

Winn kritisierte, das Gesundheitssystem und damit auch die Patientenversorgung habe sich permanent verschlechtert. In der Ärzteschaft herrschten Demotivation und Resignation vor, das Praxissterben und der Versorgungsnotstand sei ein Beweis für die mangelnde finanzielle Ausstattung der Ärzte, die damit auch ihren Patienten nicht mehr die bestmögliche Versorgung anbieten könnten.

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