Klausurtagung

Kabinett plant 460 Millionen Steuerentlastung bei Kinderbetreuung

Die Bundesregierung will die Ausgaben für erwerbsbedingte Kinderbetreuung steuerlich stärker berücksichtigen und stellt dafür 460 Millionen Euro bereit. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag in Berlin nach der Klausurtagung des Kabinetts im brandenburgischen Genshagen mit. Vorgesehen ist ein Zweistufenmodell zur steuerlichen Förderung berufstätiger Eltern.

Bei Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren soll es den Angaben zufolge künftig einen "Anrechnungsbetrag" von 1000 Euro (bisher 1548 Euro) geben. Dafür wird bei Kindern von 7 bis 14 Jahren die steuerliche Entlastung bei den Ausgaben "vom ersten Euro an" greifen. Einzelheiten sollen im Gesetz "zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung" festgelegt werden.

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