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Einkommen der Ärzte soll "im Schnitt ordentlich" sein

Ärztliche Selbstverwaltung

Der SPD-"Gesundheitsexperte" Karl Lauterbach hält die Kritik der Ärzte an der Politik der Bundesregierung für nicht gerechtfertigt. "Für 70 Prozent der Bürokratie sind die kassenärztlichen Vereinigungen zuständig, für 30 Prozent die Kassen", sagte Lauterbach der "Berliner Zeitung". Auch die Einkommenssituation ist nach Darstellung von Lauterbach nicht so schlecht wie von den Ärzten dargestellt. So erwirtschafte eine Praxis in den alten Ländern monatlich durchschnittlich 10.000 Euro nach Abzug aller Kosten und vor Steuern, in den neuen Ländern 8000 Euro. Das sei ein "ordentliches Einkommen". Lauterbach kritisierte vor diesem Hintergrund, dass Ärzte für ihr Gehalt auf die Straße gehen.

Auch die Grünen äußerten wenig Verständnis für die Proteste der Ärzte. Die Einkommenssituation der Ärzte sei "höchst unterschiedlich". Dafür sei die ärztliche Selbstverwaltung verantwortlich. Es gehe um innerärztliche Verteilungskonflikte, für die nicht die Politik zuständig sei.

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