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Gewerkschaften betrachten Öffnung Deutschlands für Billigkräfte als Selbstmord

"Bombodrom"

Die Gewerkschaften haben wegen der zunehmenden Öffnung der nationalen Arbeitsmärkte für ausländische Billigkräfte davor gewarnt, Europa "zum Bombodrom für explosive Experimente am Arbeitsmarkt zu machen". Er sei den Regierungen von Deutschland und Österreich deshalb dankbar, dass sie für eine Verlängerung der Übergangsfristen bei der Freizügigkeit für Arbeitnehmer aus den osteuropäischen Beitrittsländern bis 2011 kämpften, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG), Franz-Josef Möllenberg, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Alles andere wäre ein beschäftigungspolitischer Selbstmordversuch."

Kritisch ist aus Sicht des NGG-Chefs auch das für Donnerstag erwartete Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das voraussichtlich eine Abschaffung des Arbeitsvisums für Arbeitnehmer aus Drittländern verlangen werde, die von einer EU-Firma nach Deutschland entsandt werden. Damit würde ein neues "Einfallstor" aufgemacht, das "jede Menge Missbrauch" ermögliche.

So könnte die Tochter eines deutschen Unternehmens im EU-Ausland Aufträge in Deutschland ausschließlich mit Billigkräften zum Beispiel aus Rumänien abwickeln.

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