"Spezielle Einzelprobleme"

US-Botschafter Timken verteidigt Gefangenenlager Guantanamo

Der Botschafter der USA in Deutschland, William Timken, äußerte "Verständnis für die kritische Diskussion" über das Gefangenenlager seines Landes in Guantanamo und die Entführung eines Bundesbürgers durch den US-Geheimdienst CIA. Allerdings seien dies spezielle Einzelprobleme, die nicht den Blick auf größere Fragen verstellen sollten, sagte Timken der "Berliner Zeitung". Im Gefängnis auf Guantanamo sollen 500 "Terrorismusverdächtige" festgehalten werden.

Nicht das Lager, sondern die Gefangenen seien das Problem, meint Timken. Sie würden nach einer Ankündigung von Präsident George Bush vor Militärgerichten unter rechtsstaatlichen Bedingungen zur Verantwortung gezogen. Er sei überzeugt, dass Deutschland nicht anders vorgehen würde, wenn es an Stelle der USA wäre.

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