Waldzustand

Eichen sollen die größten Schäden aufweisen

Die deutschen Wälder sind nach Angaben der Stiftung "Wald in Not" deutlich geschädigt. Wie die Stiftung am Montag in Bonn mitteilte, ist das Schadenniveau je nach Bundesland und Baumart zwar unterschiedlich. Eichen wiesen jedoch die größten Schäden auf. Dringend erforderlich seien weitere Anstrengungen zum Abbau der Luftschadstoffe sowie die Umforstung von Wäldern zu stabilen Mischbeständen. Die größten Schäden seien bei Eichen festzustellen.

Die sehr unterschiedliche Entwicklung mache deutlich, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustandes des Waldes eine jährliche Waldzustandserhebung notwendig sei. Die Stiftung lehne daher den Vorstoß Sachsens ab, den Turnus der Waldzustandserhebung auf drei Jahre zu verlängern.

Nach den vorliegenden Ergebnissen der Waldzustandserhebung 2005 seien die größten Schäden bei Eichen festzustellen. In Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Thüringen habe der Anteil der deutlichen Schäden zugenommen, hieß es. Eine leichte Verbesserung sei bei den Eichen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu beobachten.

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