"Andere Gründe"
Weißstörche laut Naturschützern keine Vogelgrippe-Gefahr
"Zwischenstopps legen Weißstörche in der Regel abseits menschlicher Siedlungen ein und sie verhalten sich viel scheuer als hierzulande in ihren Brutgebieten", so Nipkow weiter. Im Gegensatz zu gefährdetem Wassergeflügel wie Enten und Gänsen würden Störche bevorzugt auf Feldern rasten. Die meisten bekannten Rastgebiete der Störche lägen außerhalb der in der Türkei von der Vogelgrippe befallenen Provinzen.
"Weltweit ist bislang noch kein einziges hoch pathogenes Vogelgrippevirus bei Störchen nachgewiesen worden", betonte Nipkow. Entgegen vieler Befürchtungen sei die Krankheit bisher auch nirgendwo in den afrikanischen Überwinterungsgebieten aufgetreten. Dagegen mache die Ausbreitung in der Türkei - zu einer Jahreszeit, in der dort gar kein Vogelzug stattfinde - deutlich, dass andere Faktoren bei der Verbreitung der Viren im Spiel sein müssten.
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Am 02. Feb. 2006 unter:
politikStichworte:
« Umwelt-Auswirkungen von Hermes-Bürgschaften künftig an Umweltschützer
Geflügel muss ab 1. März wieder in den Stall »
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