Autoverkehr

Tempo 160 soll zu erhöhtem Feinstaub-Ausstoß führen

Nach Aussage der österreichischen Verkehrswissenschaftler Gerd Sammer und Ralf Risser ist der Ausstoß von Feinstaub in Autoabgasen bei Tempo 160 um rund 40 Prozent höher als bei Tempo 130. Zudem erhöhe sich mit steigendem Tempo auch die Zahl der Verkehrsunfälle und -opfer. Anlass der Erhebung war die Einführung von Tempo 160 auf österreichischen Autobahnen.

Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeige zudem, dass am Donnerstag bereits an 51 Orten in Österreich an mehr als jedem dritten Tag zu viel Feinstaub in der Luft gelegen sei. Der VCÖ kritisiert, dass die derzeitigen Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung ungenügend seien.

"Die stärkste Belastung gibt es in Graz, wo bereits an 26 Tagen die Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten wurden. Die Wiener Bevölkerung ist bereits seit elf Tagen einer viel zu hohen Feinstaubbelastung ausgesetzt. Was bisher gegen die Feinstaubbelastung getan wird, ist offensichtlich zuwenig", so Wolfgang Rauh vom VCÖ-Forschungsinstitut. Gerade die extrem hohe Feinstaubbelastung sei ein guter Anlass, das Tempo 160 Projekt zu stoppen.

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