"Mitwirkung" Steinmeiers und Fischers
Deutscher Verbindungsoffizier arbeitete offenbar bei US-Kommandeur
Als Quelle für ihre Informationen nennt die Zeitung einen geheimen Bericht für den Bundestag, den ein deutscher Journalist einem Kollegen der "New York Times" gezeigt habe. Dieser habe den Text auf Band gesprochen.
Am Montag hatte dieselbe Zeitung behauptet, dass deutsche Geheimdienstmitarbeiter eine Zeichnung über irakische Verteidigungslinien in Bagdad vor Beginn des Golfkrieges im Frühjahr 2003 besorgt und weitergeleitet hätten. Die Bundesregierung hatte dies dementiert.
Linkspartei will weit gefassten Auftrag für BND-Ausschuss - Grüne wollen Auftrag begrenzen - FDP weiß noch nicht, ob sie einen Ausschuss wirklich will
Um den Untersuchungsauftrag eines Parlamentsausschusses zur BND-Affäre deutet sich ein Parteienstreit an. Die Linksfraktion will das Gremium mit einem weit gefächerten politischen Auftrag versehen. "Wir wollen die gesamten Aktivitäten der Zusammenarbeit mit den USA im Zug des Kampfes gegen den Terror beleuchten", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Ulrich Maurer. der "Berliner Zeitung". "Das kann nicht nur auf die Rolle von zwei BND-Beamten beschränkt sein."
Damit fordert die Linksfraktion deutlich mehr als etwa die Grünen. Die frühere Regierungspartei will den Ausschuss nur den BND-Einsatz im Irak, den Entführungsfall El Masri und die geheimen CIA-Flüge in Europa untersuchen lassen.
Die FDP hatte vor Wochen beständig einen Untersuchungsausschuss öffentlich in Erwägung gezogen. Jetzt hält sich die FDP die Entscheidung über einen Untersuchungsausschuss offen. Es müsse zunächst die Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums am Montag abgewartet werden, sagte Guido Westerwelle am Donnerstag im Deutschlandfunk. Erst danach werde die Fraktion diese "sehr schwer wiegende Entscheidung" über einen Untersuchungsausschuss fällen.
Zentrale Figur im Untersuchungsausschuss wird nach Einschätzung der Linksfraktion Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sein. Bei dem damaligen Kanzleramtschef seien "alle Informationsfäden zusammengelaufen", sagte Maurer.
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Am 02. Mär. 2006 unter:
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« Durchsuchung der Wohnung einer Richterin war verfassungswidrig
Mieterbund warnt vor "Totalausverkauf" von Wohnungen in Dresden »

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