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Bundesregierung will rauchfreien Mai

Nikotinabhängigkeit

Die Bundesregierung unterstützt die bundesweite Kampagne "Rauchfrei", mit der Raucherinnen und Raucher in Deutschland motiviert werden sollen, im Mai 2006 mindestens vier Wochen lang nicht zu rauchen. Ziel sei der Ausstieg aus der Nikotinabhängigkeit. "Man muss nicht nur auf etwas verzichten, man kann auch etwas gewinnen. Jeder Einzelne gewinnt vor allem mehr an Gesundheit", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. In den vergangenen Jahren hätten insgesamt 250.000 Raucherinnen und Raucher an den Rauchfrei-Aktionen teilgenommen. Etwa einem Viertel sei es gelungen, vollständig aufzuhören.

Den Angaben zufolge gibt es in Deutschland rund 17 Millionen Raucher. Ein wichtiges Gesundheitsziel der Bundesregierung sei es, die Raucherquote bundesweit zu senken. Die Ergebnisse der Kampagne der vergangenen Jahren zeigten, dass durch Aufklärungsarbeit dauerhafte Verhaltensänderungen angestoßen werden könnten.

Bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren sei der Anteil der Raucherinnen und Raucher von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im 2005 gesunken. Auch diesmal sollten gezielt Jugendliche angesprochen werden.

Die größte Rauchstopp-Aktion Deutschlands haben den Angaben zufolge das Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BgA) angestoßen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BgA) bietet auf ihrer Internetseite weitere Hilfe an. Interessenten können an einem "Online-Ausstiegsprogramm" teilnehmen und ein "Start-Paket" oder praktische Tipps und Informationen zum Rauchverzicht bekommen. Diese Angebote sollen die Aktion "Rauchfrei 2006" ergänzen.

Selbstverpflichtung: Weniger Passivrauchen im Restaurant

Auf Basis einer freiwilligen Selbstverpflichtung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes sollen Nichtraucherinnen und Nichtraucher seit dem 1. März mehr rauchfreie Sitzplätze in Speiselokalen vorfinden. In mindestens 30 Prozent aller Speisebetriebe soll mindestens 30 Prozent des Platzangebotes rauchfrei bleiben. Stufenweise soll der Anteil an rauchfreien Plätzen bis zum 1. März 2008 in 90 Prozent aller Gaststätten auf mindestens die Hälfte des Platzangebots steigen, verspricht der Verband.

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