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Zehntausende Ärzte wollen in Berlin demonstrieren

Praxen geschlossen

Mehrere zehntausend niedergelassene Ärzte wollen am Freitag in Berlin gegen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen demonstrieren. Nach einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus (12.00 Uhr) wollen die Ärzte zum Brandenburger Tor ziehen. Bundesweit werden daher viele Praxen geschlossen bleiben, wie Ärzteverbände am Donnerstag mitteilten. Eine Notfallversorgung sei aber gewährleistet, hieß es. Bereits am 18. Januar waren über 20.000 Ärzte in Berlin auf die Straße gegangen.

Die niedergelassenen Ärzte kritisieren die aus ihrer Sicht zunehmende Rationierung im Gesundheitswesen. Dies führe dazu, dass Patienten nicht mehr ausreichend medizinisch versorgt werden, beklagten Ärztevertreter. Die Ärzte halten das Gesundheitssystem für unterfinanziert. Der Protest richtet sich auch gegen das neue Arzneimittelspargesetz, das zu Einsparungen von 1,3 Milliarden Euro pro Jahr führen soll.

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