"Attraktive Angebote"

Deutsche Forscher bekommen Konkurrenz von "Hochqualifizierten"

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble möchte die Zuwanderung von "hochqualifizierten Forschern" nach Deutschland erleichtert. "Mit der Umsetzung der EU-Forscherrichtlinie wollen wir einen weiteren Schritt gehen", sagte Schäuble der Tageszeitung "Die Welt". Die Forscher würden berechtigt, in einem unkomplizierten Verfahren ihr Visum zu erhalten, in Deutschland zu forschen und zu lehren. Der "Wirtschaftsstandort Deutschland" müsse den Hochqualifizierten "attraktive Angebote machen, zu uns zu kommen", so Schäuble. Mit dem Aufenthaltsrecht allein lasse sich "ein Hochqualifizierter" nicht motivieren.

Besonderes Augenmerk will Schäuble auch auf die in Deutschland aufgewachsenen Kinder mit einem so genannten Migrationshintergrund richten. "Schlüssel für eine erfolgreiche Integration ist das Erlernen der deutschen Sprache", sagte er und fügte hinzu: "Deshalb sollten wir künftig von Ausländern, die als Ehegatten nach Deutschland ziehen, Deutschkenntnisse verlangen, die sie dann an die Kinder weiter geben." Zudem sollten Lehrer und Eltern unterstützt werden, die vereinbarten, dass auf dem Schulhof Deutsch gesprochen werde.

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