"Umverteilung von oben nach unten"
Berliner WASG tritt bei Abgeordnetenhauswahl eigenständig an
WASG-Landesvorstandsmitglied Lucy Redler sagte nach der Auszählung, mit diesem Ergebnis bestehe die Chance für den Einzug einer sozialen Opposition ins Abgeordnetenhaus. "Wir machen keine Politik für alle", sondern für Erwerbslose und andere, die ihre Rechte verloren hätten, so Redler.
Die WASG stehe für die "Umverteilung von oben nach unten". Sie werde gegen alle antreten, die Sozialabbau und Privatisierungen betreiben. Erreichen wolle die Partei "fünf plus x" Stimmen für eine "soziale Politik zu 100 Prozent".
Dem Berliner Landesverband drohen nach dem Abstimmungsergebnis Konsequenzen, weil er sich den Forderungen der WASG-Bundesspitze nach einer gemeinsamen Kandidatur mit der Linkspartei.PDS widersetzt. Berlin wählt am 17. September ein neues Parlament.
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