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BKA und deutsche Großkonzerne kooperieren offenbar im Antiterrorkampf

Gegenseitige Hospitanzen

Das Bundeskriminalamt (BKA) will nach Darstellung der Wochenzeitung "Zeit" bei der Terrorbekämpfung auf die Informationen der Sicherheitsabteilungen deutscher Konzerne zurückgreifen. BKA-Chef Jörg Ziercke habe Ende März in einem vertraulichen Gespräch mit den Sicherheitschefs von 18 Konzernen wie BASF, DaimlerChrysler und Lufthansa eine künftige Kooperation besprochen, berichtete die "Zeit" am Mittwoch in einer Vorabmeldung.

Das BKA hoffe auf Informationen, die die Konzerne weltweit zusammentragen, sowie auf Einblicke in die neueste Forschung. Den Unternehmen hingegen gehe es um "ein Frühwarnsystem für die Gefährdung von Anlagen und Mitarbeitern".

Sorgen, die Unternehmen könnten durch die Zusammenarbeit mit dem BKA zum verlängerten Arm der Behörden werden, wies Ziercke zurück: "Es kann überhaupt nicht die Rede davon sein, dass die beteiligten Unternehmen Informationen über ihre Mitarbeiter an das BKA weiterleiten sollen." Geplant seien gegenseitige Hospitanzen sowie eine jährliche Konferenz. Das nächste Treffen soll Ende September stattfinden.

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