"Fördern und Fordern"
Bundesregierung und Kommunen wollen mehr Druck auf "Hartz IV"-Empfänger ausüben
Landsberg "verlangte" von den Arbeitsagenturen, den Erwerbslosen möglichst "sofort" eine zumutbare Arbeit, eine Weiterbildung oder einen Ein-Euro-Job anzubieten. Wer das Angebot nicht akzeptiere oder eine Eingliederungsvereinbarung ablehne, müsse wissen, dass er damit eine sofortige Kürzung des Arbeitslosengeldes riskiere.
Zugleich forderte der Hauptgeschäftsführer eine Lockerung der Datenschutzbestimmungen, damit die Arbeitsagenturen bei Verdachtsfällen Erkundigungen einziehen könnten. So müsse künftig eine Anfrage bei der Bundeszentrale für Steuern erlaubt sein, um verschwiegenes Vermögen aufdecken zu können. Auch die Beweislast bei den Bedarfsgemeinschaften dürfe nicht länger beim Staat liegen.
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Am 27. Apr. 2006 unter:
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« Ostdeutsche Ministerpräsidenten gegen Länderfusionen
42.508 Überwachungen von Telefon- und Internetanschlüssen »
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