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Unmut in der CSU über Berliner Elterngeld-Pläne

Mütter & Väter

Die Familienpolitik sorgt innerhalb der Union weiter für Zündstoff. Der Vorsitzende der CSU-Grundsatzkommission, Alois Glück, sprach am Mittwoch in München vor einer "Einmischung in die private Lebensführung" der Bürger. So dürften finanzielle Leistungen für Eltern nicht davon abhängig gemacht werden, dass auch die Väter eine Auszeit vom Beruf nehmen. Hintergrund der Debatte ist das Vorhaben von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU), das geplante Elterngeld nur dann ein volles Jahr auszuzahlen, wenn auch die Väter mindestens zwei Monate Auszeit nehmen.

Glück kritisierte, derartige Steuerungsmaßnahmen durch die Politik seien "völlig falsch". Es müsse bei der Entscheidung über die klassische Alleinverdiener-Familie eine wirkliche Wahlfreiheit geben.

Der bayerische Landtagspräsident mahnte: "Wir haben den Menschen nichts vorzuschreiben." Es dürfe auch keine Polarisierung nach dem Motto geben, dass der berufstätigen "Rabenmutter" das "Heimchen am Herd" gegenüberstehe.

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