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AOK-Chef will mehr Wettbewerb zwischen den Krankenversicherungen

"Verschiedene Tarife"

Der Chef des AOK-Bundesverbandes, Hans Jürgen Ahrens, hat mehr Wettbewerb zwischen den Krankenversicherungen gefordert. Die gesetzlichen Kassen "brauchen mehr Möglichkeiten, den Versicherten verschiedene Tarife anbieten zu können", sagte Ahrens der Tageszeitung "Die Welt". Dies sei derzeit nur über die Kooperationen mit privaten Krankenversicherern möglich. Ziel einer Gesundheitsreform müsse auch sein, Wettbewerbsverzerrungen zu beseitigen. Dazu gehöre "zum Beispiel, dass privat Krankenversicherte, die in die gesetzlichen Krankenkassen zurückkehren, ihre Altersrückstellungen mitbringen."

Der SPD-Gesundheitspolitiker Wolfgang Wodarg forderte, den Wechsel der gesetzlich Versicherten in die privaten Kassen zu erschweren. "Wir müssen die Versicherungspflichtgrenze erhöhen oder am besten ganz abschaffen. Das wäre der einfachste Weg, die Solidarbasis zu verbreitern", sagte Wodarg der Zeitung.

Derzeit liegt die Einkommensgrenze, ab der Versicherte in die private Krankenversicherung wechseln können, bei 3900 Euro Monatseinkommen. "Ich kann mir auch 5200 Euro oder mehr vorstellen", sagte Wodarg.

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