Amtsniederlegung

Dresdner Oberbürgermeister wird Untreue und Beihilfe zum Bankrott vorgeworfen

Dresdens Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) legt wegen eines Untreue-Verfahrens sein Amt vorläufig nieder. Zuvor hatte das Landgericht Dresden die Anklage zugelassen und angekündigt, dass das Verfahren gegen den FDP-Politiker am 6. Juni eröffnet werde. Roßberg wird Untreue und Beihilfe zum Bankrott vorgeworfen. Er soll einem Freund, dem ehemaligen Fluthilfe-Koordinator Rainer Sehm, dabei geholfen haben, am privaten Insolvenzverwalter vorbei Vermögen in die eigene Tasche zu wirtschaften.

In einer Erklärung der Stadt hieß es, Roßberg habe mit sofortiger Wirkung seinen Urlaub angetreten. "Ich habe dem Regierungspräsidium mitgeteilt, dass ich bis zum Abschluss des Verfahrens keine dienstlichen Handlungen vornehmen werde", teilte Roßberg mit. Damit wolle er Schaden vom Amt fernhalten.

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