50 Millionen Dokumente
Archiv für Holocaust-Opfer soll für Forschung geöffnet werden
Sie ging ursprünglich aus einem 1943 vom Roten Kreuz in London eingerichteten Suchbüro hervor. Seit Januar 1946 hat die Einrichtung ihren Sitz in Arolsen. In dem Archiv lagern rund 50 Millionen Dokumente zu 17,5 Millionen Verfolgten des NS-Regimes. Bisher war der Datenbestand nur direkten Angehörigen der Opfer zugänglich.
Vor allem Historiker sowie amerikanisch-jüdische Opferorganisationen forderten seit Jahren, das Archiv auch für die Wissenschaft zu öffnen. Dies lehnte die deutsche Seite aus Datenschutzgründen lange ab.
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