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DGB fordert Mandatsverzicht von CDU-Politikern Röttgen und Göhner

Auch Selbstkritik

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat den Parlamentarischen Geschäftsführer der Unions-Fraktion im Bundestag, Norbert Röttgen, wegen seines geplanten Wechsels in die Chefetage des Industrieverbandes BDI zum Rückzug aus dem Parlament aufgefordert. Die designierte DGB-Vize Ingrid Sehrbrock sagte der "Berliner Zeitung": "Es handelt sich um einen Interessenkonflikt. Herr Röttgen sollte sein Mandat aufgeben." Dies gelte auch für den Hauptgeschäftsführer der Arbeitgebervereinigung BDA, Reinhard Göhner, der ebenfalls für die CDU im Bundestag sitzt.

Sehrbrock betonte allerdings zugleich, dass auch Gewerkschafter vergleichbaren Interessenkonflikten aus dem Weg gehen sollten. Was sie über Röttgen und Göhner sage, "gilt auch für Gewerkschafter". IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel hatte jahrelang für die SPD im Bundestag gesessen.

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