"Die SPD geht subtiler vor"
Linkspartei kritisiert "Kürzungswahn auf Kosten der Schwächsten"
Beide Wege seien "grundfalsch" und gingen an der Wirklichkeit völlig vorbei, so Kipping. Die Linkspartei fordert eine Anhebung der Regelsätze auf mindestens 420 Euro. "Diese Forderung wird von Berechnungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und der Caritas unterstützt", so Kipping. Spätestens mit der Anhebung der Mehrwertsteuer seien die Grundlagen für die Hartz IV-Berechnung von 1998 sowie von 2003 restlos überholt.
Wer sich noch immer hinstelle und die unzumutbare Nähe der ALG-II-Beträge zum Lohnniveau beklage, "der liefert damit nur den Beleg dafür, wie dringend wir in Deutschland endlich einen gesetzlichen Mindestlohn brauchen", so Kipping. "Arbeit darf nicht arm machen und wer keine Arbeit hat, darf nicht ins wirtschaftliche und soziale Aus gedrängt werden."
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Am 26. Mai. 2006 unter:
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