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Unternehmenssteuerreform soll jährlich angeblich 8 Milliarden Euro kosten

"Steuerausfälle"

Die Reform der Unternehmenssteuern wird den Fiskus angeblich erheblich mehr kosten als bislang erwartet. Das Bundesfinanzministerium rechne mit Steuerausfällen in Höhe von acht Milliarden Euro jährlich - und zwar auf Dauer, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Die Beamten von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erwarteten allerdings, dass ein Teil des Geldes später wieder hereinkomme, da die Senkung der Firmensteuern ihrer Ansicht nach die Wirtschaft ankurbeln werde. Bislang hatte die Regierung betont, die für 2008 geplante Reform dürfe den Staat auf Dauer nichts kosten. Denkbar sei nur eine Anschubfinanzierung in den ersten Jahren.

Angesichts der Milliardenentlastung für die Unternehmen werde das Finanzministerium die Reform der Kapitalbesteuerung möglicherweise bis 2010 verschieben, schreibt das Blatt. Ursprünglich wollte Steinbrück zeitgleich mit der Reform der Firmensteuern eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Zinsen und andere Kapitalerträge einführen. Privatanleger müssten dann nicht mehr bis zu 42 Prozent Einkommensteuer zahlen, sondern ihre Bank würde 25 Prozent der Kapitalerträge direkt ans Finanzamt abführen. Die Steuerschuld wäre damit abgegolten.

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