Fünfjähriges Moratorium

Söder gegen "vorschnellen Einstieg" in die grüne Gentechnik

CSU-Generalsekretär Markus Söder warnt vor einem vorschnellen "Einstieg in die kommerzielle Nutzung" der grünen Gentechnik. Noch sei die Ablehnung in der Bevölkerung zu groß: "Solange die Verbraucher nicht völlig sicher sein können, dass genetisch veränderte Nahrungsmittel unbedenklich sind, werden sie sich im Supermarkt gegen diese Produkte entscheiden", schreibt Söder in einem Beitrag für den "Berliner "Tagesspiegel". Ein "bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit unserer Umwelt" verpflichte zu einem zu einem Vorgehen mit Augenmaß: "Nur eine vollständig ausgereifte Technologie darf letztlich auch zum Einsatz kommen", meint der CSU-Generalsekretär.

Söder plädiert für ein "eindeutiges Ja zur Forschung", aber auch für eine weitere Diskussion über die kommerzielle Nutzung der grünen Gentechnik. Er schlägt ein freiwilliges fünfjähriges Moratorium vor, um "heute bestehende und berechtigte Vorbehalte durch solide und beständige Forschungsergebnisse" abbauen zu helfen. "Für die Menschen muss erkennbar sein, welchen konkreten Mehrwert die grüne Gentechnik wann erbringen kann."

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