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Müller gegen höhere Belastung für Besserverdienende

"Gesundheitsreform"

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) lehnt Überlegungen ab, Besserverdienende bei der Gesundheitsreform deutlich stärker zur Kasse zu bitten. Das sei mit der CDU nicht zu machen, sagte Müller am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Müller schlug vor, zunächst Effizienzreserven auszuschöpfen. Denkbar wären außerdem Steuer- oder Prämienlösungen. Ein zentrales Ziel dieser Reform müsse sein, "die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung ein Stück weit von der Belastung der Erwerbsarbeit abzukoppeln."

Zu der Debatte, ob die Privatversicherten zur Finanzierung eines Gesundheitsfonds herangezogen werden sollten, sagte Müller, diese Gruppe stelle gerade einmal zehn Prozent der Versicherten dar:

Die Vorstellung, über die Privatversicherten die gesetzliche Krankenversicherung sanieren zu können, sei deshalb "eine Illusion". Möglicherweise könne man aber über die Frage eines Ausgleichs der unterschiedlichen Einkommensstrukturen oder über einen Standardtarif im Bereich der privaten Kassen reden.

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